Die Fans machten sich keine Sorgen wegen dem Regen und Adam Lacko zeigte sich ihnen gegenüber mit hervorragenden Leistungen erkenntlich

Trotzt dem unangenehmen Regenwetter besuchten dieses Wochenende die Fans der Truck-Racing-Europameisterschaft European Truck Racing Championship (FIA ETRC) das Autodrom in Most. Unter dem Namen Czech Truck Prix fanden hier dieses Wochenende die Rennen der Trucks schon zum sechsundzwanzigmal statt. Es kamen beinahe 91 tausend Automobilsportfans, was mit der Besucherzahl im vergangenen Jahr vergleichbar ist.

„Es hat fast den ganzen Samstag geregnet, am Sonntagmorgen wurde der Regen noch stärker. Am Vormittag wurde das Wetter zum Glück besser und es hat sich auch die Sonne gezeigt. Hinsichtlich der Bedingungen hat die Besucherzahl alle unseren Erwartungen übertroffen.  Die Fans verdienen für ihre Entschlossenheit und Treue einen großen Dank“, lobte die Besucher die Geschäfts- und Marketingdirektorin der Gesellschaft AUTODROM MOST Jana Svobodová.

Bei Aufmunterung der tschechischen Fahrer schufen die Leute eine einmalige Atmosphäre. Große Freude hatten sie vor allem an ausgezeichneten Leistungen des Verteidigers des letzten Europameisterschaftstitels Adam Lacko aus dem Team Buggyra Racing. In keinem der Samstag-Rennen wurde er bezwungen, am Sonntag gab er noch den silbern Platz im ersten Rennen dazu, in jenem zweiten, nach dem sechsten Platz gleich nach dem Start, verpasste er mit dem vierten Platz knapp das Siegerpodest. „Ich habe hier viel Spaß erlebt, Czech Truck Prix besuche ich regelmäßig. Die Trucks besitzen einen besonderen Zauber, ihre ausgeglichenen Zweikämpfe bringen mein Blut immer in Wallung“, sagte der dreiundfünfzigjährige Karel Justra von Litvínov.

An Lacko gelang es, den Vorsprung des bisher führenden Deutschen Jochen Hahn mit Iveco um neun Punkte zu reduzieren, trotzdem bleibt er noch immer um 48 Punkte hinter diesem viermaligen Europameister. In die letzten drei Rennwochenenden der Saison tritt doch Adam aus einer ziemlich versprechenden Position. Die Vision, den Titel wieder zu gewinnen, hat noch keine festen Konturen, sie ist doch nicht unrealistisch.

Ein Bestandteil des Rennwochenendes Czech Truck Prix waren auch eingefügten Rennserien von Octavia Cup, Renault Clio Cup Central Europe und KIA Platinum Cup. In den ersten zwei stellte sich Tomáš Pekař, ein anderer ausgezeichneter tschechischer Rennfahrer, vor. Im Cup der beliebten Škodas am Samstag und Sonntag wurde er souverän Sieger und nach seiner Abwesenheit bei Slovakia Ring nahm er den führenden Platz wieder ein; doch im Renault Clio Cup in Most hatte er Pech.

Am Samstag führte Pekař im Cup Renault Clio das Qualifikationsrennen sowie das Hauptrennen, doch nur bis ein Safety Car auf die Rennstrecke einfuhr. Nach dem Restart verlor er seinen angenehmen Vorsprung und endete auf dem vierten Platz. Und es war noch schlimmer, später wurde er nämlich von den Rennkommissaren wegen einer Verletzung der technischen Vorschriften diskqualifiziert. Bei dem Sonntagsrennen besetzte er nach wunderschönen Kämpfen mit seinen Gegnern den vierten Platz. Auch Tomáš verdiente den bewunderungsvollen Applaus vieler Besucher.

Beide Rennen des KIA Cups fanden am Sonntag statt. Das erste gewann der deutsche Rennfahrer Jan-Lukas Keil, das zweite der bisher führende Rennfahrer, Pole Konrad Wröbel. Ausführliche Ergebnisse aller Wochenendrennen Czech Truck Prix sind hier, hier, hier und hier zu finden.

Das Begleitungsprogramm, das diesmal dem 100. Gründungsjahr des gemeinsamen Staates der Tschechen und Slowaken gewidmet wurde, bat nach der erfolgreichen Prämiere im vorigen Jahr auch diesmal die Vorführung The Most Truck Festival an, an der mehr als 100 Trucks stattnahmen. Ihre Vorführfahrt am Samstag und Sonntag in der Mittagspause auf der großen Rennstrecke hatte auch viele Besucher herbeigelockt. Aufgrund ungünstigen Wetters konnte Petr Kopfsteil, Teilnehmer der Weltmeisterschaft Red Bull Air Race Master Class, seine Kunstflugshow nicht zeigen, doch die Besucher konnten Most und seine Umgebung bei Aussichtsflügen mit Hubschrauber aus der Höhe sehen. Ein Bestandteil des Programms waren auch Taxifahrten in angepassten speziellen Fahrzeugen oder einem Kampfwagen BVP. Die Kinder konnten dann eine ganze Reihe von kostenlosen Attraktionen genießen.


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