Fällt auf dem neuen Asphalt in Most der Rekord des ADAC GT Masters?

Bei der Premiere des europäischen Championats der Supersportwagen ADAC GT Masters auf dem Autodrom Most im vergangenen April fuhr Jeffrey Schmidt mit einem Audi R8 LMS die schnellste Runde. In der Qualifikation am Samstag erreichte er eine Zeit von 1:31,582 Minuten, das ist gleichzeitig der Rekord der ADAC GT Masters auf dieser Strecke. In diesem Jahr kommt das Championat am Wochenende vom 17. - 19. Mai zurück nach Nordböhmen. Die Fahrer könnten dabei noch bessere Zeiten bringen. Der Ring bekam nämlich auf einem Großteil einen neuen Asphaltbelag und die Unebenheiten und Huckel verschwanden.

„Der neue Asphalt ist glatt, die Fahrer loben ihn. Sie fahren seit Mitte März darauf. Anfangs war er selbstverständlich rutschig, mit zunehmenden Vorsaison-Testfahrten ist er aber immer mehr gummiert. Ich denke, dass bis zum Start des ADAC GT Masters in den Kurven schon perfekt sitzen werden und die Fans so neue Streckenrekorde miterleben können“, sagte der Handelsmanager für Sport des AUTODROM MOST Jakub Krafek.

Diese Woche testeten auf dem Autodrom Fahrer und Technik des Teams Porsche Carrera Cup, diese Serie wird einer der drei Wettbewerbe des Maiwochenendes ADAC GT Masters sein. Für die Fahrer wird es in Most die Premiere sein, sie machten sich so gleichzeitig mit der Strecke bekannt. Wie es sich zeigte, gefällt ihnen die Strecke. Gleichzeitig bestätigten sie Jakub Krafeks Einschätzung. Der schnellste Fahrer fuhr nämlich eine Zeit von 1:33,008 Minuten. Dabei handelte es sich im Vergleich mit den Supersportwagen GT3 um Wagen mit geringerem Andruck und niedrigerer Höchstgeschwindigkeit.

„Die Teste in Most sind gut gelaufen. Das Wetter war schön, der Ring hat eine neue Oberfläche und die beiden Fahrtage erlaubten den Teams perfekte Vorbereitung auf die kommende Saison. Auch die Zusammenarbeit mit dem Personal des Autodroms, dass unseren Wünschen maximal entgegenkam, hat uns gefallen“, bewertete das Testen auf dem Autodrom der Manager des Porsche Carrera Cups Germany Hurui Isaak.

Der Porsche Carrera Cup Deutschland ist eine deutsche Rennserie, in den Jahren 1986 - 1989 wurde sie als Porsche 944 Turbo Cup ausgetragen. Unter dem neuen Namen feiert der Pokal in diesem Jahr also sein 30 jähriges Jubiläum. Er gehört so zu den traditionellen und eingeführten Rennen auf der deutschen Motorsportszene, die schon langjährig auf dem Kalender der Tourenwagen- und GT-Rennen erscheinen.

Das Rennwochenende im Mai des ADAC GT Masters bietet in der Hauptkategorie Kämpfe herrlicher Supersportwagen wie Audi R8 LMS, BMW M6 GT3, Corvette C7 GT3-R, Lamborghini Huracán GT3, Mercedes AMG GT3, Ferrari 488 GT3, Aston Martin Vantage GT3 oder Porsche 911 GT3 R. Zum diesjährigen Championat meldeten sich 19 Teams mit einunddreißig Wagen an. Begleitserien sind zusammen mit dem Porsche Carrera Cup Germany noch ADAC TCR Germany und Spezial Tourenwagen Trophy.

Das Championat ADAC GT Masters eröffnet die Saison 2019 am Wochenende vom 26. bis 28. April traditionell in Oschersleben. Nach den Rennen im Mai in Most verschiebt es sich auf den österreichischen Red Bull Ring (7. bis 9. Juni). Nach längerer Pause schreitet die Serie dann vom 9. bis 11. August auf dem niederländischen Ring in Zandvoort fort. Für die letzten drei Rennwochenenden kehrt sie dann nach Deutschland zurück. Auf dem Text Nürburgring wird vom 16. bis 18. August und auf dem Hockenheimring vom 13. bis 15. September gefahren. Das Championat gipfelt vom 27. bis 29. September auf dem Sachsenring.

 


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