Über den Sieg in der Rally von Most haben sich Vlček mit Žáková gefreut

Auf den ersten zwei Plätzen  in der Most RALLY #2 am Samstag, die als eines der Rennen der  RI Okna Rallysprint Serie  von dem tschechischen nationalen Autoclub veranstaltet wurde und bei der bereits die Meisterpunkte verteilt wurden,  dominierten Ford Fiesta R5 Wagen. Über den Sieg in der Gesamtwertung hat sich das Team  Martin Vlček – Jindřiška Žáková gefreut,  um 23 Sekunden später waren Jaromír Tarabus und Daniel Tunkrát. Die Bronzemedaille hat Karel Trněný mit deutschem Navigator Christian Doerr gewonnen. Ihr Škoda Fabia WRC hat somit zwischen die Sieger-Fords  eindringen können, denn auch das vierte Team in der Gesamtwertung - Petr Trnovec und  Miroslav Staněk – waren einem Ford Fiesta R5 dabei. Die Gesamtergebnisse sind hier  zu finden.

Bis zur vorletzten Zeitmessungsstrecke war Jaromír Taraba in der Führung, die er jedoch gerade bei der vorletzten Zeitkontrolle verloren hat.  „Wahrscheinlich hatte ich eine Kollision mit einem Gegenstand auf der Strecke gehabt. Jedenfalls ist ein Defekt gekommen, und wir sind fast fünf Kilometer mit einem leeren Reifen gefahren. Für uns ist es eine große Enttäuschung. Wir haben das Rennen gut angefangen, es tut uns sehr leid. Außerdem wären die Punkte auch für die Meisterschaft gut gewesen, hat sich der Pechfahrer dieses Rennens geäußert.

Martin Vlček hat an den Sieg bereits nicht viel geglaubt.  „Fast das ganze Rennen durch sind wir mit einem Zeitverlust von etwa 20 Sekunden gefahren, was in einem so kurzen Rennen ziemlich viel ist.  Nach Einstellung des Fahrgestells unseres Wagens haben wir ein wenig Zeit nachgeholt. Schließlich war die vorletzte Zeitkontrolle entscheidend,“ sagte der Sieger.

Eine große Anerkennung hat der erst  sechzehnjährige Peter Semerád verdient, dem es gelungen hat, zusammen mit seinem Navigator Peter Těšínský in ihrem Peugeot 208 R2 den hervorragenden 13. Platz in der Absolutwertung zu gewinnen. In ihrer Klasse haben sie  auf  dem  ausgezeichneten sechsten Platz gelandet. „Wir wollten vor allem so fahren, dass wir ein gutes Gefühl von der Fahrt haben, womöglich ohne Nervenspiel. Die Ergebnisse haben wir nicht verfolgt. Jetzt, nachdem wir erfahren haben, wie das Rennen ausgegangen ist, bin ich natürlich sehr froh. Wenn man bedenkt, dass dies unsere erste Rallyerfahrung war, glaube ich, dass wir ein gutes Ergebnis erreicht haben,“ hat sich der sympathische Junge geäußert, der in diesem Jahr einen Formel-4-Wagen fährt. Auf dem Rennring des Autodrom in Most wird er dieses Spezialmodell  den Zuschauern bereits in 14 Tagen beim Formel-Rennen der Automobile aus Mitteleuropa  (FIA Central Europe Zone Challenge) vorstellen. Außer einer Zeitkontrolle auf dem Autodrom waren in diesem Jahr auch drei neue Zeitmessungsstrecken auf den öffentlichen Landstraßen mit der Gesamtlänge von 70 Kilometern  im abwechslungsreichen Terrain vom Erzgebirge vorgesehen. Drei von ihnen mussten die Teams  zweimal und eine dreimal durchfahren. „Das Wetter war mehr als günstig. Es war ein herrlicher Sonnentag, der auch viele Motorsportfans gelockt hat. Besonders viele sind nachmittags zu den Zeitkontrollen gekommen. Es freut uns, dass auch viele Familien mit ihren Kindern dabei waren, denn auch für die kleinsten Zuschauer haben wir, wie immer, ein buntes Begleitungsprogramm vorbereitet,“ hat Jana Svobodová, Direktorin für Handel und Marketing der Gesellschaft  AUTODROM MOST zusammengefasst.

„Unser Dank gehört allen unseren Partnern, ohne die wir die Rally nicht veranstalten konnten. Zu ihnen gehören insbesondere Gesellschaften William Art und EVOtech, die sich bereits jahrelang auf Vermietung von Rennwagen, Organisierung der Rennfahrt-Lehrgänge oder Firmenveranstaltungen und Entwicklung und Fertigung der  GPS-Ortungssysteme für Fahrzeuge und Maschinen spezialisieren. Die Automobile für die Veranstalter haben Renault und  Iveco zur Verfügung gestellt.  Auch Ihnen gehört ein großer Dank,“ hat der Rally-Direktor Vlastimil Tlašek hinzugefügt.


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